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27.07.2008: Sommerfest im Tierheim Andernach

Iris (Iris69) und Beate (bee-gie)

Kurzfristig erhielten wir die Zusage, einen VWFD-Infostand beim Sommerfest im Tierheim Andernach auszurichten. Einen SOS-Hilferuf, zwecks Unterstützung, hatte Iris (Iris69) als Regionalleiterin für Rheinland-Pfalz in den betreffenden Unterforen des VWFD gepostet. Nur drei Tage später machten sich Iris und Beate (bee-gie) auf den Weg, bestens gerüstet.

Es wurde an alles gedacht und perfekt vorbereitet incl. Werkzeug, Befestigungsmöglichkeiten, Infomaterialien und Beschriftungen. Bereits am Vortag konnten Tisch und Pavillon aufgebaut werden und letzteren glücklicherweise auch gut vertäut. Denn am Abend gab es schwere Unwetter und im Tierheim erfuhren wir, daß einer der anderen Pavillons aus der Verankerung gerissen worden war und sich auf einem der Nachbardächer wiederfand. Am Tag des Tierheimfestes jedoch blieb uns das Wetter mit strahlendem Sonnenschein bei über 30 Grad hold, wenn auch zugleich mit drückender Schwüle.

Standansicht

Der VWFD-Stand bei herrlichem Sommerwetter

Den Infostand statteten wir mit lauter appetitlichen Hinguckern wie Obst und Gemüse, Kräutern und Gräsern, einem Welli-Pool, Schälchen mit Körnern, Grit und Buchenholzgranulat aus. Infomappe, Flyer und weiteres Aufklärungsmaterial durften natürlich nicht fehlen.

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Die kostenlosen Wellikekse und Futterproben kamen gut an

Das Tierheim selbst nimmt keine Vögel auf, da es an adäquater Unterbringung mangelt, stattdessen gibt es mehrere Pflegestellen. Eine der aufnehmenden Personen lernten wir auch kennen, der über eine große Außenvoliere verfügt, in der momentan nur vier Wellensittiche und ein Nymphensittich leben. Er gibt die Vögel üblicherweise nicht mehr ab, möchte aber doch nunmehr aus verschiedenen Gründen den Bestand reduzieren bzw. gering halten. Derzeit unterstützt er das Tierheim Andernach und das Tierheim Mayen, wobei es in Mayen auch eine Tierklinik gibt.
Einer Interessentin empfahlen wir unser Vermittlungsforum, denn nach Rückfragen stellte sich heraus, dass sie einem älteren Wellensittichhahn von zehn Jahren aufgrund von Todesfällen immer wieder neue junge Hennen zugesellt hatte, mittlerweile schon drei. Der Hahn war mit dem weiblichen Jungvolk völlig überfordert und zog sich immer mehr aus dem Geschehen zurück.
Leute mit großem Vogelschwarm (18 Wellensittiche) blieben ebenso stehen wie Besitzer von Nymphensittichen oder auch eine Frau mit einem Einzelpapagei. Sie steht bereits mit einer Vogelstation in Kontakt zwecks Vergesellschaftung, mag sich aber im Moment noch nicht für Wochen oder Monate von ihrem Liebling trennen.

Standansicht

Insbesondere Kinder wurden immer wieder auf unseren “So-Nicht”-Käfig aufmerksam, sicherlich wegen der bunten Farben

Als Fazit lässt sich festhalten, dass viele Besucher mittlerweile durchaus wissen, dass Vögel nicht einzeln gehalten werden dürfen. Das Bewusstsein für wirklich artgerechte Ernährung und Unterbringung mit Freiflug muss allerdings noch geweckt und geschärft werden.

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