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Zimmer mit Aussicht -
Wellensittichzimmer mit Volierenanschluss

Außenvoliere

Unser Wunsch war ein Leben mit unseren Wellensittichen in der Wohnung, gleichzeitig wollten wir ihnen aber auch nicht die “Freiheit” - Wind, Regen, Frischluft und Rundumsicht - vorenthalten. Da wir einen Umzug von der 1. Etage ins Erdgeschoss planten, verbunden mit einem Um- und Terrassenbau, war auch klar, dass ein Wellensittichzimmer mit Volierenanschluss kommt! Also keine freistehende Außenvoliere mit Schutzhaus und allem was dazu gehört, sonder quasi ein Käfig vor dem offenen Fenster.

Die Umsetzung der Idee

Lieferung der Teile

Das Zimmer war ausgesucht, die Terrasse geplant bzw. im Bau. Natürlich musste noch ein neues Fenster her, der Durchbruch wurde gestemmt, das Fenster eingesetzt. Nun konnten wir mit der Planung beginnen. Auf dem Terrassenboden wurde die ungefähre Fläche ausgelegt, um eine Vorstellung zu bekommen. Wir entschieden uns für 3 Meter in der Länge und 2 Meter in der Breite, bei einer Höhe von 2,50 Meter. Im Internet suchten wir nach Anbietern von Volierenbausätzen. Durch Erfahrungsberichte im VWFD-Forum entschieden wir uns für einen Bausatz der Firma Rübenach. Es war die richtige Entscheidung, jede Frage wurde umgehend beantwortet.

Der Aufbau

Rohbau

Die Bauteile kamen pünktlich wie versprochen und es ging sofort los. Alle Teile waren durchnummeriert, die Bohrungen so angebracht, dass man auch nur die richtigen Einzelteile verschrauben konnte (ich habe es in der anbrechenden Dunkelheit trotzdem geschafft, zwei Dachelemente zu vertauschen! Wurde natürlich in den frühen Morgenstunden berichtigt). Die Voliere stand.

Die Einrichtung

Erste Einrichtung

Die Einrichtung wurde eher spärlich gestaltet. Einige Äste, eine hängende Futterstelle aus Ton, ein Wassernapf, einige Schaukeln und ein Topf mit Zyperngras. Zu viel wollten wir unseren Mitbewohnern ja nicht bieten, sie sollten schon bei Dunkelheit wieder ins Zimmer zurückkommen. Das tun sie auch! Nachträglich haben wir noch einen Ast vom Fenster ausgehend mit einen quer hängendem Ast verbunden (dies brauchten einige Damen, um wieder ins Zimmer zu finden!). Das war es schon.

Der Einzug bzw. die Eroberung der Voliere

Die Eroberung

Da mussten wir doch mit Hirsekolben und gutem Zureden nachhelfen. Ein plötzlich offenes Fenster schien eher Gefahr darzustellen. Aber einmal „draußen“ gab es kein Halten mehr, alles wurde untersucht und entdeckt. Es hat zwar einige Zeit gedauert, doch inzwischen wird der Volierenanschluss bei Wind und Wetter gerne angenommen. Ein Highlight ist es, sie im Regen toben zu sehen. Vom Regen sind sie so begeistert, dass sie dann auch im Tonuntersetzer baden. Inzwischen ist das Raus- und Reinfliegen eine Selbstverständlichkeit. Damit unsere kleinen Kunstflieger erkennen, ob das Fenster offen oder geschlossen ist, haben wir eine bunte Serviette ins Fenster geklebt. Ist das Fenster offen, wechseln die Vögel zwischen drinnen und draußen. Ist es geschlossen, wird das Fensterbrett zur Lande- und Spielstation. Auch im Winter wird das Fenster von uns geöffnet, wir überlassen es den kleinen Australiern, ob sie nach draußen wollen. Es gibt sowohl Kurzausflüge, als auch längere Aufenthalte. Hier müssen wir aber erwähnen, dass wir unser Wellizimmer nicht großartig beheizen!

Die Genießer

Fazit: Unsere Wellensittiche und wir fühlen uns wohl. Durch das separate Wellensittichzimmer können wir wieder ungestört leben - fernsehen, Musik hören, mit Freunden geistreiche Gespräche führen etc. Gleichzeitig können wir aber auch die Akrobatik und Dynamik der kleinen Australier genießen, im Vogelzimmer und auf der Terrasse. Ein Gewinn für alle und ein echter Hingucker für uns und unsere Gäste.