Welli-Pool
Klassischer Welli-Pool
Von VWFD-Mitglied Iso
Mein Jogo ist eine Wasserratte. Bevorzugt badet er, wenn ich gleichzeitig mit der Sprühflasche danebenstehe. Das ist auf Dauer für den Arm recht ermüdend und den Wänden tut es auch gar nicht gut. Also habe ich mir eine kleine "Wellnessoase" für den kleinen Meerjungmann überlegt: Einen Welli-Pool.
Man benötigt:
- Eine kleine Pumpe
Diese ist im Fachhandel ab 10 Euro für den Zimmerbrunnenbau erhältlich. Auch Aquarienpumpen wären theoretisch möglich. Da sie aber über eine sehr hohe Leistung (ab 400 l/Stunde aufwärts) verfügen, habe ich mich für das Zimmerbrunnenmodell mit 250 l/h entschieden. Die Leistung ist manuell einstellbar. - Einen Schlauch
Erhältlich im Gartencenter. Ideal ist ein durchsichtiger Schlauch von 1 m Länge. Diesen zerschneidet man am besten in kleine Stücke à 10 cm, sodass man gleich Ersatzteile und immer einen trockenen Schlauch zum Wechseln parat hat. Es sollte beim Kauf des Schlauches darauf geachtet werden, dass er zur Pumpe passt. - Eine Auflaufform
Wenn man die Pumpe hat, wird für diese danach die passende Form ausgesucht. Ich habe eine Auflaufform aus Keramik verwendet, die ist ideal zu reinigen. Mein Jogo badet z. B. nur in hellen Sachen. Die Höhe der Form richtet sich nach der Höhe der Pumpe, deren Ansaugung komplett unter Wasser stehen muss, damit die Pumpe keine Luft zieht. Leider ist diese Höhe oft zu hoch, sodass das Wasser zu tief für kleine Wasserratten wird. Darum benötigt man Steine. - Steine
Ich habe Dekoglassteine verwendet. Sie sind rund, leicht zu reinigen und günstig. Alternativ für geschickte Handwerker kann auch eine Fliese verwendet werden, die genau in die Form passt und aus der eine Ecke für die Pumpe ausgeschnitten wird. Ich habe mit kleinen Mosaiksteinchen den Boden der Form ausgelegt und verfugt. - Eine Untertasse
Diese bietet dem Vogel die Möglichkeit, etwas erhöht zu planschen - manche Wellis kneipen nur, wie z. B. meine Damen.
Und so wird es gemacht:
Den Schlauch auf die Pumpe stecken. Vorher alles einmal kräftig mit Essigwasser spülen! Auf dem Bild oben sieht man die geflieste Form. Damit habe ich ca. 3 mm Höhe gewonnen. In der unteren Ecke habe ich eine kleine Aussparung für die Pumpe gelassen, die dadurch tiefer steht.Pumpe einsetzen, Steine rein, Teller drauf: FERTIG! Wer mag, kann außen herum noch mit Miere, Basilikum & Co dekorieren. Das ist aber eher für's Auge ;-) Ich biete meinem Flugbehinderten zudem eine Korkrindenplatte zum Einsteigen an.
Wichtige Hinweise:
Damit die Flugsaurier dauerhaft Spaß an ihrem Pool haben, sind bitte folgende Hinweise zu beachten:
In der Pumpe und dem Schlauch lagern sich innerhalb weniger Stunden Algen, Bakterien und Pilze ab. Wer schon mal Trichomonaden im Schwarm hatte, kennt das Problem mit stehendem Wasser sicherlich. Darum nach jedem Baden den Pool leeren und alles gut trocknen lassen! Die Schläuche regelmäßig wechseln (wir tun das jeden Tag und lassen immer ein Stück längere Zeit austrocknen).
Alles regelmäßig gut mit Essigwasser durchspülen. Auch die Steine regelmäßig reinigen! Diese schüttet man am besten in ein Nudelsieb. Ich wasche sie dann mit Essigwasser gründlich ab und lasse sie auf einem Geschirrtuch trocknen.
Oberstes Gebot ist die Hygiene!
Viel Spaß damit! Jogo hat ihn schon ...
Der Hänge-Pool —
ein Bad in luftiger Höhe
Von VWFD-Mitglied Christiane Leimenstoll
Man benötigt:
- 1 unbehandeltes Holzbrett 28 x 40 cm, 1,5 cm dick
- 1 glasierter Blumenuntersetzer 22 cm Durchmesser
- Baumwollseil
- 4 Kabelbinder, 1 Karabinerhaken
- 2 Naturäste
(Die Maße des Brettes und des Untersetzers kann man natürlich individuell ändern)
In das Brett ein Loch sägen, sodass der obere Rand des Untersetzers noch aufliegt.
In alle vier Ecken Löcher bohren.
Das Baumwollseil durch diese Löcher stecken und unten verknoten.
Oben mit einem Karabinerhaken zusammenfassen.
Zwei Äste an den gegenüberliegenden Seiten mit Kabelbindern an den Seilen befestigen. Den Pool an einem Haken in der Zimmerdecke befestigen.
