Logo VWFD banner

Wühlkiste für Wellis

In freier Wildbahn sind Wellensittiche den Großteil des Tages mit der Nahrungssuche beschäftigt und legen oftmals lange Flugstrecken bis zur nächsten Futterquelle zurück. Auch bei der Nahrungsaufnahme selbst sind wildlebende Wellensittiche fast ständig in Bewegung, suchen nach Wildgräsern als Nahrungsquelle und picken Samen und Körner vom Boden auf, wobei sie stets auf der Hut vor Beutegreifern sein müssen. Damit sich unsere domestizierten Wellensittiche nicht vor dem vollen Futternapf langweilen, kann man auf verschiedene Art versuchen, diese natürliche Futtersuche nachzuahmen und die Wellis damit artgerecht zu beschäftigen.

Wühlkiste

Ein Beispiel für diese Art von Beschäftigung ist eine Pickbox beziehungsweise Wühlkiste, die mit verschiedenen Einstreuarten gefüllt wird und in welcher die Wellensittiche sich ihre Körnchen selbst suchen und herauspicken müssen. Den Wellis macht es großen Spaß, in der Box zu wühlen und durch das Auffinden von Futterstückchen belohnt zu werden. Als Behälter können eine Holzbox, ein Pappkarton, ein Tonuntersetzer oder auch die Unterschale eines Käfigs verwendet werden. Beachten sollte man, dass sich manche Wellis nicht in Boxen trauen, wenn diese einen zu hohen Rand haben. Dann sollte man auf flache Schalen oder Tonuntersetzer zurückgreifen. Als Belohnung kann man beispielsweise Knaulgras, Wildsamen oder kleine Hirsestückchen in die Wühlkiste streuen.

Viele Spielanregungen

Als Einstreu eignet sich:

  • Buchenholzgranulat
  • Maiseinstreu
  • Heu
  • Vogelsand
  • Vogelerde
  • Hanfstreu
  • Wald- und Wiesenstreu (Nagerabteilung)

Hinzugefügt werden können:

  • Pappschnipsel
  • Korkstücke
  • Getrocknetes Moos
  • Getrocknete Löwenzahnwurzeln (Nagerabteilung)
  • Walnuss-Schalenhälften
  • Grit
  • Kleine Zweige
  • Rohe Nudeln
  • Rindenstücke
  • Gitterbällchen
  • Kokosnusshälften

Diese Bastelidee ist das Türchen zum 20. Dezember 2012 - die anderen Türchen sehen.